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Willkommen im Farbenparadies
Die Chromotherapie ist eine sehr alte Methode Die Cro-Magnon und die Neandertal-Menschen kannten schon die Farben. Die Ägypter benutzten sie in ihren Pyramiden. Man hat, zum Beispiel, Graben und Totengebeine rot bemalt gefunden, was vielleicht „gute Reise“ bedeutete oder auch Ansteckungen vermeiden sollte. Grundsätzlich kannten Sie nur zwei Aspekte der Tätigkeit: Angriff und Verteidigung. Die amerikanischen, afrikanischen und australischen wilden Stämme schätzten die Farben und benutzten sie als Kriegsmalerei (rot, orange) und als Festfarben (weiß, gold, gelb).
![]() Die Priester aus Atlantis und die aus Ägypten kannten die therapeutischen Effekte der Farben und benutzten sie als geheime Wissenschaft; nur die erwählten Priester wurden eingeweiht.
![]() Wege zu den „therapeutischen Tempeln des Sonnenlichtes“ starteten von den Gizeh Pyramiden hinaus. Tatsächlich, ihre Bauart und ihre besondere Orientierung erlaubten die Zerlegung der Sonnenstrahlen in die sieben Farben des Regenbogens. Die Ägypter kannten auch die Kräfte des Sonnenwassers und der Edelsteine.
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Im alten China pflegte man die Gedärme mit gelb, Epilepsie mit violett, das Herz und Scharlach mit rot. Man trug Waffenröcke in den gewählten Farben und man streckte Stoffe am Fenster in Richtung des Sonnenaufgangs. Die Volksärzte wählen die Pflanzen sehr oft nach den Farben ihrer Blüten: Kräutertee aus blauen Blüten zur Beruhigung und Kräutertee aus gelben Blüten für die Leber.
![]() Zwischen 1500 und 1550 benutzte schon der Schweizer Arzt Aurelius Thiophratus Bombastus von Hoheim, besser bekannt als Paracelsus, die Farben zur Pflege, trotzdem er gar keine Erklärung zur Methode besaß
In 1666 zerlegte NEWTON das Licht mit einer Glasprisma in die sieben Farben des Regenbogens. Das Lichtbündel zersetzt sich wie folgt: ROT - ORANGE - GELB - GRÜN - BLAU - INDIGOBLAU -VIOLETT Er probierte zu beweisen, dass das Licht aus Teilchen besteht, die von einer Lichtquelle in alle Richtungen ausgesendet werden.
Hundert Jahre später schreibt GOETHE seine „Farbenlehre“, sein wichtigstes Werk. Wir zitieren: Meine Abhandlung der Farben ist so alt wie die Welt und mit der Zeit wird es unmöglich werden nicht damit zu rechnen. Er hat auch den Einfluss der Farben auf die Psyche und die Korrespondenz der Farben mit den Gefühlen entdeckt.
Robert Wilhelm BUNSEN und Gustav Robert KIRCHHOF entwickelten die Spektralanalyse, die die Zusammensetzung der Materie nach seiner charakteristischen Strahlung zu erkennen erlaubt.
^Die Technik, die Wissenschaft und die Forschung können auch heutzutage nicht die Spektralanalyse entbehren.
Die Farbe ist zwar wissenschaftlich anerkannt, aber noch nicht medizinisch. Vom 18ten Jahrhundert an haben mehrere Forscher Versuche mit Pflanzen unternommen. Sie stellten fest, dass die besten Farben blau und rot sind. Darum werden heutzutage bläuliche Spots in Gardencenters verkauft, um die Pflanzen in dunklen Stellen zu beleuchten.
In 1896 wurde das Institut für Licht vom Dänen Dr. Niels R. FINSEN eröffnet, um die Lungen- und Pockenkranke (ohne Narben zu hinterlassen) zu pflegen. In 1903 erhielt er den Nobelpreis für Medizin. Seine Methode ergab auffällige Genesungsresultate mit den Farben bei mehr als 2000 Patienten.
Die englische Therapeutin Betty WOOD berichtet, dass in den USA seit den siebziger Jahren Tausende in Gelbsucht leidende Frühgeborene keine Blutübertragungen mehr bekamen, sondern man beleuchtete sie mit blauem Licht.
Einige Zahnärzte benützen blaues Licht für kleine Eingriffe und um die Schmerzen zu beruhigen.
Antoinette Aebi Eva Lurati Catherine Rubner
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